4. Konzertreise nach Westeregeln, Konzert in der Sporthalle und zum Ziegeleifest

Zur Erinnerung: ı ı
1991 1050 Jahrfeier, Konzer† in der Tragluf†halle und Umzug durch Wes†eregeln
1995 Konzer† in der‘ Au†ohalle im Indus†riegebie† und Frühschoppen
1996 Angerfes† im Zel† mi† Konzer†
2004 Frei†ag Konzer† in der‘ Spor†halle und Sams†ag Ziegeleifes†
A m frühen Frei†agmorgen s†anden zwei Busse der Fa. Hedemann mi† den Fahrern Die†er Heye
und Huber† Wildmann vor unserem Vereinshaus. Das Akkordeonorches†er Nellinghof und unser
Ins†rumen†al-Musikverein und unsere Ins†rumen†e und Anlagen, sowie einige Ver†re†er des
Ra†es mach†en sich auf die Reise nach Sachsen-Anhal† zu unserer Par†nergemeinde
Wes†eregeln. Einige wenige unserer Par†ner (Ehefrauen u. Ehemönner, Freundinnen u. Freunde)
beglei†e†en uns . Es so||†e eigen†lich unser Vereinsausflug werden, jedoch s†and die Reise eher
un†er dem Zeichen einer Konzer†verans†al†ung. Kurz vor Hannover hie|†en wir zu einer
Frühs†ückspause auf dem Parkpla†z bei kühlem, bedeck†em We††er. Gegen Mi††ag erreich†en
wir Magdeburg, WO schon zwei Fremdenführer auf uns war†e†en, um uns die S†ad† mi† seinem
monumen†alen Dom e†was näher zu bringen. Zum Mi††agessen bzw Imbiss ver†ei|†e sich unsere
Gesellschaf† für eine S†unde in der Innens†ad†. Ein Blick auf die Uhr liess uns aufbrechen nach
Wes†eregeln. Die Gemeindever†re†er verliessen uns kurz vor dem Ziel am Ho†el in Körling, der
IMV und das Akkordeonorches†er fuhren zur 5por†halle Wes†eregeln. Ins†rumen†e und Anlage
für das abendliche Konzer† waren schnell aufgebau†. Während das Akkordeonorches†er plan†e,
die Nach† in der Spor†halle auf Luf†ma†ra†zen und Liegen zu verbringen, zogen wir es vor, die
Begegnungss†ö††e rrTar†huner Wöhl“ aufzusuchen. (Schliesslich war doch noch am spä†en
Abend eine Nach†pol†erfe†e geplan†, das verrie†en die mi†gebrach†en Plas†ik†ü†en, in denen
leises Flaschengeklapper zu vernehmen war…l) Dieses Gäs†ehaus mach†e denn auch einen
einladenden Eindruck auf uns, und nach dem Frischmachen und Umziehen hiess es: S†ar†klar
für das Konzer† mi† dem Akkordeonorches†er in der Spor†halle. Diese neue Halle s†eh†
übrigens an gleicher 5†elle, WO wir 1991 das ers†e Konzer† in der Tragluf†halle gegeben ha††en.
Zum Konzer† fanden sich auch Neuenkirchens Bürgermeis†er Alfons Wieschmann und der
Pressever†r†er der OV“ Klaus-Pe†er Lammer† ein. Zusammen mi† dem s†ellver†re†enden
Bürgermeis†er von Wes†eregeln, Gün†er S†ock, †ausch†en die beiden Bürgermeis†er
freundschaf†liche Grüsse und Geschenke aus und würdig†en das Mi†wirken unserer beiden
Vereine en†sprechend wohlwollend.
In der Konzer††pause †rafen sich Gäs†e
und Gas†geber in lockerer Runde vor‘ der‘
Spor†halle am Ge†rönkes†and, um gemein-
som die Par†nerschaf† zu pflegen und um
na†ürlich mi†einander anzus†ossen. Es
fanden sich einige Spender, und so
brauch†en auch die Musiker nich† mi† †ro-
ckener Kehle zur zwei†en Konzer†hälf†e
zurückkehren. Die 6äs†e zeig†en sich
durch die Auswahl der Musik durchaus
angenehm ange†an und geiz†en nich† mi†
Beifall ı zum Abschluss forder†en die
vorwiegend öl†eren Zuhörer lau†s†ark die
Zugaben, die na†ürlich eingeplan† waren
Nach dem Konzer† wurde noch einmal ü-
berprüf†, ob der Wir† für ausreichend
Ge†rönke gesorg† ha††e. Die Sorge soll†e
nich† llvon ungefähr“ sein, denn bald
zisch†e beim le†z†en Fass die Luf† heraus.
So war denn die Gesellschaf† zum Auflö-
sen verur†eil†. Jedoch: So ganz †raurig
sahen unsere Nlusikergesich†er nich† aus:
Waren da doch noch lls†ille Reserven“ im
Bus und in den Plas†ik†aschen im Quar†ier
ll. Also gings auf zum Gäs†ehaus und als-
bald †auch†en die ers†en Schlafgewander
auf , mi† lau†er Überraschungen : Ro†en,
Sek†, Sechserpack’s, Knabbersachen,
Akkordeon, als ware es so bes†ell†. Da wir
die einzigen 6äs†e im Hause waren,
brauch†en wir uns wegen des Geräusch-
pegels nich† grämen. (Obliga†orisch die
Verse: HWi mö†† wa† rnaken, sägge† wi… )
Alle waren zum Fe†en verur†eil†, denn
schlafen bei dem Krach ging nich† ll. Ir-
gendwann brach auch über dem Le†z†en
die Nach†ruhe herein…
Das Frühs†ück am Sams†agmorgen half
uns wieder nauf den Plan“ : llHeu†e is† Zie-
geleifes†“, beginnend mi† einem musika-
lischen Frühschoppen.
Mi† dem grossen Bus den engen Weg zur
al†en Ziegeleihinauf,Klamo††en raus,
aufbauen, Ins†rumen†e auspacken, 5†ühle,
No†ens†änder, No†en, das ers†e S†ück
geblasen, — dann dunkle Wolken, Wind
und es fing zu regnen an. Schnell die neu-
en Regenjacken an, Ins†rumen†e und Kla-
mo††en un†er Dach links in den Bauwagen,
rech†s in die Ziegelei, abwar†en, ob es
wieder aufhör†. Zwischenzei†lich bo† sich
an, eine Führung durch die , als Museum
liebevoll hergerich†e†en Ziegeleiräume,
mi†zumachen. Ers†aunlich , mi† welchem
körperlichen Einsa†z die Arbei†er vor lan-
ger Zei† nS†ein für S†ein“ durch die Fer-
†igung geschick† ha††en. Nach dem Kaf-
fee†rinken mi† selbsgebackenem Kuchen
war der nöchs†e musikalische Auf†ri††
durch das nächs†e Regenschauer hinfällig
geworden.
So en†schlossen sich einige Musikann†en,
per Bus im Or† Schlans†ed† (ca. 30 km
wes†lich von Wes†eregeln) den llal†en“
Bekann†en Georg Bockhors† zu besuchen.
Georg Bockhors† komm† gebür†ig aus
Vörden (war früher Vorsi†zender der
Feuerwehrkapelle und somi† Vereins-
kollege unseres Tubis†en Heinrich Ke††-
ler). Eris† mi† seiner Familienach
Schlans†ed† ausgesiedel†. Er besi†z† dor†
einen landwir†schaf†lichen Grossbe†rieb
(ehemalige LPG). Diesen Besi†z bekamen
wir dann auch zu sehen (so wei† denn un-
ser Auge reich†e…) Er führ†e uns durch
seinen Hofbesi†z, der allein eine Fläche
von 9 ha (nur Hoffläche)ll umfoss† !
Hier wird in uns ungewohn†er Dimensionen gesprochen
nur einige Zahlen:
Ackerflöche 198 ha 3 Boxenlaufs†ölle mi† 480 Kühen
Grünfläche 280 ha 1 Kälbers†all für ccı. 180 Kälber
Stallfläche 9000 m2 2 S†rohlaufs†ö||e für ca. 60 Kühe
Tögl. Milchprod. ca. 11.000 kg 7 Fu††er-, S†roh- u. Maschinenhallen (ca 6500 m2)
6 Melkerinnen, 2 S†a||arbei†er, 1 Besamungs†echniker, 3 Schlepperfahrer, 1 Bauschlosser
10 Schlepper, von 46 – 195 PS
Milchquo†e : co. 3.800.000 kg
Noch einem kleinen Um†runk im Gesell-
schaf†sraum des Be†riebes, schau†e Vorsi†-
zender Fr.-Jos. Vocke auf die Uhr und
mahn†e zur Rückfahr† nach Wes†eregeln :
„Wir wollen wnigs†ens noch eine Runde musi-
zieren“. Wir bedank†en uns bei Georg für
seine in†eressan†en Führung. Busfahrer Die-
†er Heye †ra† aufs Gaspedal und lenk†e un-
seren Bus in Kürze wieder zum Ziegeleifes†.
Sogleich die Ins†rumen†e zur Hand, No†en-
s†änder, Klamo††en, Manon Meyer als s†e||-
ver†r. Dirigen†in gelei†e†euns auf die
Schnelle durch das kurze Programm : Es ka-
men schon wieder dunkle Wolken. Bald war
auch das geschaff† und die Klamo††en ver-
schwanden endgül†ig im Bus.
Zum Abend waren alle Gas†geber und Gäs†e
zum Buffe† in die Lokali†ä†en (Aufen†hal†s-
raum) der Spor†halle eingeladen. Hierfür
ha††en die Wes†eregelner so allerlei und vie-
lerlei Speisen und Ge†ränke vorberei†e†, es
fielen noch so manche Dankes- und Lobes-
wor†e u. a. vom Bürgermeis†er Wes†eregelns
Egon Schmid†ke. Dann liess man es sich
schmecken. Um Gäs†e und Gas†geber danach
e†was llaufzumischen“, kamen vom Akkorde-
onorches†er zwei Akkordeon’se (Mehrzahl
dieses Schrabbelkassens) auf uns zu, und so
s†ieg innerhalb von Minu†en die S†immung
bei en†sprechenden Weisen der Spieler llvon
Null auf Hunder†“. Die Tanzbeine flogen um-
her und mon s†iess zusammen an und on-
schliessend auf.
Die S†unde des Abschiedes kam unaufhör-
lich näher, die Abschiedslieder namen
schliesslich ein Ende und der Abend dann
auch. Mann †renn†e sich: Die 6as†geber gin-
gen nach Hause, das Akkordeonorches†er
auf seine Liegen in der Halle und der IMV
zum IlTar†huner Wöhl“.
Noch einmal die Res†bes†önde an Knabberei-
en, süssen Tröpfchen und Sechserpacks zu-
sammengesuch†, noch einmal die Abschieds-
lieder versuch† zu singen, den Nach†pol†er
angezogen, dann ha††e auch dieser Abend
ein endgül†iges Ende.
Nach dem Frühs†ück am Sonn†agmorgen
hiess es: Aufbruch, alle Teilnehmer einsam-
meln, und mi† der Heimreise ging ein Wo-
chenende in die 6eschich†e der beiden Par†-
nergemeinden ein, das bei den Teilnehmern
noch lange in Erinnerung bleiben wird.